Dagmar Ranft-Schinke war ein Teil der Galerie und Künstlergruppe Clara Mosch aus Karl-Marx-Stadt. Die selbstverwaltete Produzentengalerie kämpfte für ihr Recht auf freies bildnerisches Schaffen in der DDR und war geprägt von der Ablehnung des sozialistischen Realismus. Zwischen 1977 und 1982 war diese Künstlergruppe mit eigensinnigen und kritischen Ausstellungen in der DDR aktiv. Trotz permanenter Überwachung der Staatssicherheit blieb Dagmar Ranft-Schinke ihrer kritischen Kunst treu und erweitert sie heute noch durch spannende Lesungen und einzigartige Live-Performances.

Vita:
1944 in Chemnitz geboren
1968 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig
1969 erste Arbeiten zu „Pegasus“, „Vision“ und „Mensch-Natur“
1977-1982 Mitglied der Künstlergruppe „Clara Mosch“
1983 Preisträgerin „100 ausgewählte Graphiken der DDR“
1994 & 1996 Aufenthalte und Ausstellungen in der Galerie Montserrat, New York
1997 Kulturpreis Brandenburg „Sonnensegelring“
2001 erste Objekte aus Acryl und Metall
2007 Teilnahme „Umbruch gestalten“, Deutscher Werkbund – Ausstellung – Wettbewerb

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